Gilimanuk

Tor nach Gilimanuk, Bali

Java. Das imposante Tor zur Stadt ist weltberühmt“ width=“725″ height=“410″ class=“size-full wp-image-4049″ /> Gilimanuk ist die westlichste Stadt Balis und die Verbindung nach Java. Das imposante Tor zur Stadt ist weltberühmt

Die Hafenstadt Gilimanuk in Balis westlichstem Ausläufer ist mit ihrem Fährhafen das Tor zu Java. Der rege Fährverkehr über die Bali-Straße (Selat Bali) verbindet Westbali mit Ostjava. Transportiert wird hier so ziemlich alles was transportiert werden muss. Vom Touristen über Motorräder bis hin zu Bussen und LKW. Gefahren wird rund um die Uhr im 20-30 Minutentakt nach Ketapang oder Banyuwangi, die Überfahrt dauert 30-60 Minuten, je nach Ziel. Im Fährhafen warten die Reisenden manchmal Stunden auf ihren Platz auf einer Fähre, entsprechend viele Imbissstände und kleine Restaurants gibt es dort. Allgemein ist der Fährhafen recht imposant, die Anlage ist sehr groß und überraschend sauber. Die Dächer der Hafengebäude sind mit blauen Ziegeln gedeckt, es gibt sogar eine Aussichtsplattform von der man einen wunderbaren Überblick über den Hafen und auf die Insel Java hat.

Für Touristen gibt es in Gilimanuk ansonsten nicht viel zu sehen. Außer vielleicht das kleine Museum of Man, das für archäologisch interessierte Reisende einiges zu bieten hat. In der Zeit des zweiten Weltkrieges wurden etwa 2 km südlich von Gilimanuk bei Cekik Steinäxte und Keramikscherben gefunden, seit 1963 werden professionelle Ausgrabungen durchgeführt. Mittlerweile hat man 150 Gräber der früheren Bewohner Balis gefunden, mitsamt Skeletten und Grabbeigaben die teilweise in die Jungsteinzeit zurückdatieren. Einige davon kann man im Museum of Man besichtigen, die meisten davon befinden sich jedoch im Bali-Museum in Denpasar, im Archäologischen Museum von Pejeng, im Archäologischen Projekt von Sanglah und im Museum von Jakarta. Sehenswert ist auch das große gebogene Tor nach Bali, mit seinen vier Drachen und dem Himmelsthron in der Mitte, das den Besucher kurz vor Gilimanuk begrüßt.

In der Stadt selber gibt es auffallend viele Restaurants, Shops und Souvenirläden. Bleibt man lange genug, kann man den Nachtmarkt (Pasar Malam) mit seinen Garküchen besuchen. Die Preise sind hier niedrig und man kann gut handeln. Etwas außerhalb der Stadt findet man kleine Dörfer in einem seltsamen Mischmasch aus dem Stil Balis mit Einschlag von javanesischer und buginesischer Architektur und ihren bunten Fischerbooten an wunderschönen Stränden. Die Küste ist hier allgemein sehr schön, schwarze Sandstrände wechseln sich mit weißen ab, es gibt Korallenbänke und Mangrovensümpfe. Baden und alle Arten von Wassersport sind natürlich auch möglich. Die Bevölkerung in diesem Teil der Insel Bali ist zu einem recht großen Teil muslimisch, denn während der Kolonialzeit waren muslimische Kämpfer aus Java gern gesehen. Sie sollten dabei helfen die Holländer zu vertreiben.

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Anreise nach Gilimanuk:

Gilimanuk ist von Denpasar über die Küstenstraße entlang der Südwestküste erreichbar oder von Singaraja aus über die Straße an der Nordküste. Zudem ist die Stadt die Verbindung zu Java, Fähren legen hier im 30 Minutentakt an und ab.

Koordinaten: Süd 8°09’56.75 Ost 114°26’00.05

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Aktivitäten

Neben dem imposanten Fährhafen mit seinen Möglichkeiten einen Abstecher nach Java zu unternehmen, gibt es im Ort selber das kleine Museum of Man, das für archäologisch interessierte Reisende einiges zu bieten hat.

Zudem ist der Ort mit seinen vielen kleinen Imbissständen und Shops sehenswert, es gibt einen Nachtmarkt und die umliegenden Strände sind wunderschön.

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