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Sandy Slope / sandiger Hang

Napoleonfisch im tropischen Indischen Ozean

Der Napoleonfisch wird um die 60cm lang, kann im Einzelfall aber über 2 Meter erreichen.

Sandy Slope, zu Deutsch sandiger Hang, ist einer der Tauchplätze auf der Nusa Menjangan in Balis Westen. Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es hier nicht nur Korallenwände und -Hänge sondern auch Sandflächen. Neben imposanten Steilhängen und Wänden findet sich hier vor allem ein sandiger Hang, der immer wieder durch große Korallenblöcke unterbrochen wird. In ihnen tummeln sich unglaublich viele Kleinlebewesen, dazwischen hunderte von bunten Rifffischen.


Von Nacktschnecken über Krebse und Schildkröten bis zu Muränen kann man hier alles sehen, wenn man die Augen offen hält. Schaut man in Richtung offenes Meer sieht man eine Vielzahl an Großfischen, denn etwas Strömung ist auch vorhanden, das lockt die großen Meeresbewohner an. Haie, Barrakudas, Napoleonfische, Glasfische, Makrelenschwärme, Thunfische und Füsilieren sind hier an der Tagesordnung. Auch die Tiere, die sandigen Untergrund benötigen wie beispielsweise die Adlerrochen fühlen sich hier wohl.


Die Sichtweite ist mit 15-20 Metern zumeist recht gut, der Tauchplatz ist aufgrund der mäßigen Strömung auch für Anfänger geeignet. Man kann hier bis auf 30 Meter hinab tauchen, sieht aber auch bei 5 Metern schon enorm viel. Möchte man mehr sehen als diesen einen Tauchspot, so bietet es sich an, etwas weiter westlich im Coral Garden einzusteigen und sich am Sandy Slope vorbeitreiben zu lassen. Man kommt dann bei Mangrove Point wieder heraus, wenn man es nicht gleich bis zum Anchor Wreck schafft. Denn das bietet nicht nur Korallen, kleine und große Fische sowie andere Lebewesen, sondern auch gleich noch ein interessantes Wrack.
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Dessen Anker liegt in nur 5 Metern Tiefe auf einer Riffplatte, in 30 Metern findet man die Mastspitze und auf 46 Metern den Rest des Holzbootes aus dem 19. Jahrhundert. Es war ein Sklavenschiff, allerdings nicht mit Sklaven beladen, sondern mit Tauschwaren für den Sklavenhandel, warum es ausgerechnet hier gesunken ist, weiß man leider nicht.

Artikelbild: © Tanya Puntti / Shutterstock