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Aktivurlaub in der Regenzeit

Aktivurlaub in der Regenzeit? Kein Problem mit der passenden Ausrüstung

Aktivurlaub in der Regenzeit? Kein Problem mit der passenden Ausrüstung

Das Interesse an Aktivurlaub wächst seit Jahren. Auch in Indonesien wird diese relativ neue Reiseart immer häufiger praktiziert. Das steigende Angebot an Aktivitäten aller Art begünstigt den Trend.

Bei den Deutschen erfreut sich der Aktivurlaub wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen verzichten auf die Entspannung an traumhaften Stränden und entscheiden sich, stattdessen das Reiseland im Rahmen einer Wanderung zu erkunden oder die maritime Welt beim Schnorcheln zu entdecken. Der GfK hat im Auftrag des ADAC ermittelt, wie groß das Interesse an der Urlaubsform Wellness-/Aktivurlaub mit Fitnessangeboten unter seinen Mitgliedern ist. Überraschenderweise zeigt etwa jeder Zweite Interesse an einem Aktivurlaub, wie die nachfolgende Tabelle zeigt:

Altersgruppe Anteil in %
Bis 29 Jahre 51,0
30 bis 39 Jahre 46,6
40 bis 49 Jahre 46,7
50 bis 59 Jahre 50,7
Über 60 Jahre 50,4

Nicht nur die junge Generation möchte im Urlaub aktiv sein, sondern auch die Generation 60 plus freut sich auf spannende Aktivitäten. Doch für Aktivitäten in einem Land wie Indonesien müssen sich Urlauber gut vorbereiten.

Das wechselhafte indonesische Wetter

Für Asienneulinge ist der erste Aufenthalt in Ländern wie Indonesien eine ungewohnte Situation. Hier herrschen ganzjährig warme Temperaturen. Das Wetter hängt davon ab, welche Region der Insel man besucht.

  • Auf Java ist es zwischen April und Oktober angenehm warm und trocken. Die restlichen Monate (November–März) regnet es.
  • In Sumatra gibt es keine klassische Trockenzeit, sodass es ganzjährig regnen kann. Besonders viele Niederschläge gibt es zwischen Oktober und April.
  • Wer nach Bali reist, bleibt von April bis Oktober von Niederschlägen weitestgehend verschont. Lediglich im Dezember und Januar gibt es häufige Regenfälle.

Wer also auf Indonesien aktiv werden möchte, muss sich vorab über das Wetter in der gewünschten Region informieren und Kleidung einpacken, die mit diesen Wetterverhältnissen klarkommt.

Passende Ausrüstung für Aktivitäten in Indonesien

Temperaturen zwischen 22 und etwas über 30 Grad Celsius, die ganzjährig auf Indonesien herrschen, lassen schnell klar werden, dass die Ausrüstung dem sonnigen, recht warmen Wetter abgestimmt werden muss.

Die Sommermonate sind sehr sonnig, im Winter regnet es besonders viel. Doch selbst in der warmen Jahreszeit zieht der eine oder andere Regenschauer über Indonesien. Hinzu kommt die recht hohe Luftfeuchtigkeit, die Touristen ins Schwitzen bringt.

Die Voraussetzungen an die Ausrüstung lauten:

  • möglichst leicht und funktional
  • Kleidung sollte atmungsaktiv sein
  • Trinkflasche sollte Wasser lange kühl halten

Ob zum Wandern, Radfahren oder simplem Sightseeing – wer auf Indonesien viel unterwegs, sollte immer ausreichend Wasser dabei haben. Das tropische Klima ist für Europäer sehr gewöhnungsbedürftig. Deshalb sollte atmungsaktive Kleidung in jedem Koffer liegen.

Die Aktivitäten der Wetterlage anpassen

Der Inselstaat Indonesien besitzt viele verschiedene Regionen und unterschiedliche Wetterszenarien. Wer in diese Region reist, kommt mit kurzen Hosen und T-Shirts alleine nicht aus.

Das wird spätestens beim Vulkantrekking bemerkbar. Der Vulkan Agung auf Bali erreicht eine Höhe von 3.142 Metern. Drei Wege führen auf den schönen Berg – von Westen, Süden sowie Südosten. Der Anstieg dauert mindestens vier Stunden und ist in sommerlicher Kleidung nicht praktikabel. Für jeden Bergaufstieg ist die passende Ausrüstung vonnöten:

  • Schuhe mit rutschfester Sohle
  • Outdoorkleidung
  • ausreichende Verpflegung

Noch einmal möchten wir betonen, wie wichtig es ist, einen ausreichenden Wasservorrat zu besitzen. Wasser gilt auf dem Berg als heilig und steht nicht frei zur Verfügung. In der Hochsaison gibt es allerdings Verkäufer, die Wasserflaschen anbieten.

Bei einer Rundreise durch die dichten Junglegebiete Indonesiens ist Sommerkleidung ebenfalls nicht angebracht. Zwar macht die Luftfeuchtigkeit das Tragen langer Hosen und Shirts sehr unangenehm. Dennoch möchte man sich auf seiner Reise nicht an dornigen Pflanzen die Haut aufreißen oder Moskitostiche über sich ergehen lassen.

Fotoreise: Indonesiens Tier- und Pflanzenwelt auf Bildern festhalten

Aktivurlaub bedeutet mehr als nur wandern und Rad fahren. Länder wie Indonesien laden Touristen förmlich dazu ein, die tierische und pflanzliche Artenvielfalt auf Bildern festzuhalten. Ausgerüstet mit einer guten Kamera können sich Touristen auf eine kleine Fotoreise begeben.

Abseits der traumhaften Strände und wunderschönen Berge locken die tiefen Junglegebiete Reisende mit ihren Kameras an. Als mögliche Destinationen kommen

  • Java,
  • Bali,
  • Komodo sowie
  • Kalimantan infrage.

Die vier Regionen sind das Synonym für Exotik und intensive Naturerlebnisse. Im Rahmen einer Fotoreise haben Besucher die Möglichkeit, Exoten wie Orangutans oder Komododrachen zu sehen und natürlich zu fotografieren. Die einzige Voraussetzung ist, ein ausreichend großes Objektiv mitzubringen.

Im Jungle kommen Makrofotografen auf ihre Kosten. Wunderschöne, exotische Pflanzen sowie Insekten können in aller Ruhe aus nächster Nähe fotografiert werden. Bei der Fotoausrüstung müssen Reisende die hohe Luftfeuchtigkeit und den plötzlichen Wetterumschwung berücksichtigen. Die Kamera sollte entweder wasserfest sein oder Touristen müssen ihre Kameras mit speziellen Hüllen schützen.

Fotoreisen werden in Indonesien auch von Profis organisiert. Diese kennen die schönsten Regionen des Landes und wissen, zu welcher Zeit diese zu besuchen sind, um die besten Lichtverhältnisse zu erhalten. Wer an einer Fotoreise teilnimmt, sollte darauf achten, dass sie mit möglichst kleinen Gruppen organisiert wird, damit ausreichend Freiraum zum Fotografieren zur Verfügung steht.

Artikelbild: © Dudarev Mikhail / Shutterstock

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