Teluk Nara Bucht / Pier – Gili Air

Fetzenfisch in Koralle vor Indonesien

So ein faszinierender Fetzenfisch ist oft erst auf den zweiten Blick als Fisch zu erkennen. © fetzenfisch / Shutterstock


Einer der Tauchspots rund um die Gili-Inseln liegt eigentlich gar nicht bei den Gilis, sondern eher an der Küste Lomboks. Dennoch zählt er dazu, denn er befindet sich in der Teluk Nara Bucht, nahe an dem Pier von dem aus regelmäßig Boote zu den Gili-Inseln starten. Nicht die regulären Fähren, denn die legen in Bangsal ab, sondern eher die privat oder von einzelnen Reiseveranstaltern gecharterten Boote. Zu erreichen ist die friedliche Bucht Teluk Nara mit ihrem schönem Sandstrand von Senggigi aus in 25 Minuten und vom neuen Flughafen Lombok in einer guten Stunde mit dem Auto.

Wer es also gar nicht erwarten kann, an einem der Tauchplätze rund um die Giliinseln unter Wasser zu gehen, der kann hier schon einmal ein paar erste Tauchgänge absolvieren. Und zwar gleich in der Nähe des Bounty Hafens in Teluk Nara rund um den Pier und auch mal direkt darunter. Was den Platz auch für Schnorchler interessant macht, denn von oben lässt sich auch schon allerhand beobachten.

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Unter Wasser finden sich in der Bucht zwar keine spektakulären Riffwände, dafür aber ein Eldorado für Muckdiver, also Liebhaber der eher kleinen aber umso interessanteren Meeresbewohner. Harte und weiche Korallen haben die Stützen des Piers besiedelt, darin und rund herum im sandigen Grund tummeln sich Rotfeuerfische, Skorpionfische, Süßlippen nebst Nachwuchs, Nacktschnecken, Seepferdchen, Seenadeln, Putzergarnelen, die exotischen Anglerfische, Mimik und blaugeringelte Octopus und Schmuck-Geisterpfeifenfische neben allen möglichen weiteren Kleinlebewesen. Unter Anderem finden sich hier auch die bizarren Stirnflosser (Ablabys Taenianotus), deren Erkennungszeichen die markante Rückenflosse ist. Diese beginnt direkt über den Augen und zieht sich über den gesamten Körper bis zum Schwanz. Beim Tauchen muss man in der Teluk Nara Bucht allerdings etwas vorsichtig sein, denn der feine Sand wird durch jede falsche Bewegung aufgewirbelt und dann ist es erst einmal vorbei mit der guten Sicht. Aber wer das einmal raus hat, der wird seine helle Freude haben. Besonders Unterwasserfotografen werden mehr vor die Linse bekommen als sie fotografieren können.
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Ansonsten ist der Spot auch für Tauchanfänger geeignet, der Einstieg erfolgt direkt vom Sandstrand aus, das Wasser ist tropisch warm und die Tauchtiefe liegt bei maximal 15 Metern. Die Sichtweite ist sehr gut, so lange man nicht selbst den sandigen Grund aufwühlt.