Gebogan / Pajegan Opfer

Die Grundbestandteile einer Opfergabe auf Bali sind Feuer, Wasser und Blumen. Eine kleine Gruppe von Balinesen erachtet das schon als ausreichend, so lange man die Opfergaben in der richtigen Absicht gibt.

Opfergaben für Zeremonie in Tempel auf Bali

Je bedeutungsvoller ein Fest oder eine Zeremonie ist, desto reichhaltiger fallen die Opfergaben aus

Die meisten Menschen auf Bali ergänzen die Bestandteile aber noch um alles was sie aufbringen können, entsprechend ihrer Vermögensverhältnisse.

Zudem benötigt an für spezielle Anlässe auch spezielle Zutaten, die die Opfergabe jeweils unverwechselbar machen.

Die Gebogan oder Pajegan sind besonders eindrucksvolle Varianten der Opfergaben. Sie gehören zu den Canang Opfern, denn sie enthalten Betel, aber darüber hinaus sind sie mit 50cm bis zu 3 Metern hoch gestapelten weiteren Gaben versehen.

Die tragende Mitte bildet dabei ein Bananenstamm, ergänzt durch Zuckerrohr, Bananen und weitere Früchte. Dazu kommen Reiskuchen, Pakete mit Reisbrei aber auch Schnitzereien und Bilder oder gar gebackene Hühner. Das Ganze wird mit Blüten geschmückt und durch ein kunstvolles Flechtwerk aus Palmblättern gekrönt.

Die fertigen Opfergaben werden von den Frauen auf dem Kopf zum Tempel balanciert. Diese Art der Opfer sind in ihrer Gestaltung relativ frei, obwohl man sich natürlich an die örtlichen Vorgaben hält.

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