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Cave I / Steilwand

Seepeitschen auf Koralle im Indonesischen Ozean

Solche Seepeitschen finden sich auf den Riffen vor Indonesien recht häufig.

Cave I, zu deutsch Höhle 1 oder auch die Steilwand genannt, ist ein Tauchplatz an der Nusa Menjangan in Balis Westen. Hier gibt es eine gigantische Steilwand, die bis auf 50 Meter in die Tiefe reicht und einen atemberaubenden Anblick bietet. Während das Riff in Ufernähe zunächst flach abzufallen scheint, geht es dann aber rasch senkrecht in die Tiefe. In der Wand finden sich zahlreiche kleinere und größere Höhlen, die mit entsprechender Taucherfahrung und Ausrüstung sogar betaucht werden können. Besiedelt wird die Wand von weichen und harten Korallen, Peitschenkorallen, meterhohen Gorgonien und natürlich zahllosen Kleinlebewesen wie Schnecken, Krebsen, Muränen und allem was sich sonst noch in tropischen Gewässern heimisch fühlt.


Richtet man seinen Blick ins offene Meer hinaus, sieht man auch Großfische wie Haie, Thunfische, Walhaie, Mantarochen und Makrelen. Die Haie schlafen teilweise dicht an der Wand unter den großen Korallenfächern. Nach oben hin wird das Riff von einem Mangrovengürtel begrenzt. Die Strömung ist hier leicht bis mittelstark und die Sicht liegt bei 15-30 Metern. Abgesehen von den möglichen Höhlentauchgängen ist der Tauchspot Cave I also auch für weniger erfahrene Taucher geeignet. Man muss ja nicht unbedingt bis auf 50 Meter Tiefe hinab tauchen, denn es findet sich schon bei 5 Metern alles was man sich vorstellen kann.


Ganz in der Nähe in östlicher Richtung geht es zu Cave II, einem ähnlich atemberaubenden Tauchspot, ebenfalls mit einer Riffwand die im richtigen Licht wie eine Kathedrale wirken kann. Treibt man mit der Strömung weiter in Richtung Osten, kommt man vorbei an Post II und schließlich den Bat Caves.
Weitere Infos:

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Das sind einige Fledermaushöhlen, die dort dicht über der Wasseroberfläche liegen und zumindest für Menschen nur schwimmend bzw. schnorchelnd erreichbar sind. In ihnen leben hunderte von Fledermäusen die sich durch die Taucher aber kaum aus der Ruhe bringen lassen.

Artikelbild: © fenkieandreas / Shutterstock