Prostitution auf Bali

Wie auf der ganzen Welt gibt es auch auf Bali die Prostitution. Offiziell ist sie natürlich verboten, Indonesien ist ein muslimisches Land, aber in den Touristenzentren Kuta und Legian werden beide Augen zugedrückt. Ausserhalb dieser Orte wird man diese Art der Dienstleistung kaum finden.

Wobei die Prostituierten auf Bali auch nicht von den anderen Frauen und Mädchen zu unterscheiden sind, die allabendlich in den Diskotheken und Bars unterwegs sind. Auch hat es den Anschein dass balinesische Prostituierte nicht ganz so knallhart beim Geldverdienen sind, wie man das aus europäischen Ländern gewohnt sein mag.

Sie tanzen, trinken und haben Spaß wie alle anderen Gäste auch und wenn man kein Kunde ist, wird man nicht sofort vollkommen missachtet. Die Preise liegen zwischen 150.000 Rupiah und 1.500.000 Rupiah für die ganze Nacht und sind damit im internationalen Vergleich durchaus moderat.

Aber nicht nur weibliche Prostituierte, die sog. „Butterflys“ gibt es auf Bali, in geringerem Maße und etwas unauffälliger gibt es natürlich auch männliche und zwar sowohl hetero- als auch homosexuelle.

Der Begriff Prostitution leitet sich ab vom lateinischen pro-stituere aus pro und statuere, nach vorn stellen, zur Schau stellen, preisgeben und ist vermutlich eines der ältesten Gewerbe überhaupt. Der Verkauf sexueller Handlungen gegen Geld findet sich in jeder Kultur, lediglich der Umgang damit variiert entsprechend der jeweiligen kulturellen, ethischen und religiösen Werte.

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