Im Bali Bird and Reptile Park laufen viele heimische und teils seltene Vögel frei herumIn der Nähe von Batubulan, Balis Zentrum der Steinmetze, liegt in dem kleinen Dorf Singapudu der Bali Bird Park (Taman Burung) und gleich nebenan der Bali Reptile Park (Rimba Reptil). Für gewöhnlich besucht man beide Parks, auch der Eintrittspreis gilt für beide. Angelegt wurde die Parkanlage im Jahre 1995 von einem deutschen Schmuckdesigner und seinem indonesischen Partner auf ehemaligen Reisfeldern.
Viele der Tiere laufen und fliegen frei im Gehege herum, geben gute Fotomotive ab und lassen sich berühren
Einigen Tieren, wie beispielsweise den Tukanen und den Papageien kann man sich bis auf Greifweite nähern
Andere Tiere haben lieber ihre Ruhe, aber mit einem guten Teleobjektiv bekommt man sie alle vor die Linse
Auch die Flamingos laufen frei, die Gruppe der Tiere ist allerdings scheu und hält immer genug Abstand zu den Besuchern
Viele der Vögel müssen in eigenen Käfigen gehalten werden, zumeist weil sie spezielle Lebensbedingungen benötigen
Die Gruppe der Pelikane hat sich einen ganz besonders guten Platz am Teich gesichert und scheint sehr zufrieden
Der überaus seltene Balistar ist auch in Gefangenschaft nicht ständig zu sehen, denn er ist überaus scheu
Das munter plappernde Empfangskomitee beherrscht mittlerweile diverse Sprachen und stimmt fröhlich
Ein etwas demotiviert wirkender Beo sitzt ganz alleine in einem Käfig, der ihm vermutlich zu klein ist
Das Krokodil ist eines der Tiere die man weder berühren darf noch möchte, das sich aber gut beobachten lässt
Das Gehege der Leguane kann betreten werden, die Tiere dürfen sogar auf den Arm genommen werden
Der weiße Pfau wirkt etwas überheblich, ist aber ansonsten ganz umgänglich und kommt ganz nah heran
Im Reptilienteil finden sich diverse Schlangen neben kleinen Echsen, Leguanen und anderen Reptilien
Inzwischen sind dort über 1000 seltene und wunderschöne Vögel zu bewundern, viele davon frei im Park lebend, andere in großen und teilweise begehbaren Käfiganlagen. Zu sehen sind hier nicht nur balinesische oder indonesische Vogelarten, sondern auch welche aus Afrika, Australien, Nord- und Südamerika. Viele davon sind vom Aussterben bedroht und werden im Park gezüchtet um die Art zu erhalten. Darunter beispielsweise der Nasen- und Rabenkakadu, der Inkakakadu und natürlich der überaus seltene Balistar (Leucopear Rothchildii). Das weitläufige und sehr kunstvoll gestaltete Parkgelände ist mit Wegen und Bachläufen durchzogen und tropisch begrünt. Von Brücken und erhöhten Aussichtsposten aus kann man die Tiere in einer Landschaft aus Teichen mit Seerosen und tropischer Vegetation ungestört beobachten.
Neben den exotischen Vögeln, wie den Paradiesvögeln, den Riesentukanen und den indonesischen Eulen sind über 300 teils seltene Bäume und Pflanzen zu sehen. Eine besondere Attraktion sind die 38 bekannten Arten der indonesischen Eule, darunter der Sunda-Fischuhu und der Sumatra-Uhu. Auch das etwa 100 Jahre alte „Toraja-Haus“ ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Es ist ein typisches Haus aus Sulawesi, das von Sulawesi nach Bali gebracht und im Park wieder originalgetreu zusammengesetzt wurde. Es wurde komplett ohne Schrauben, Nägel oder sonstige Metallteile erbaut. Neben den vielen Vögeln finden sich hier in einem Gehege auch die imposanten Komodo-Warane. Diese Ehrfurcht gebietenden Fleischfresser sind die größten Echsen der Welt und kommen in freier Wildbahn nur auf Komodo vor, man sollte sie sich also nicht entgehen lassen.
Anreise zum Bird Park:
Der Bali Bird Park liegt in der Nähe von Batubulan, Balis Zentrum der Steinmetze, im kleinen Dorf Singapadu. Gleich nebenan befindet sich der Bali Reptile Park (Rimba Reptil)
Koordinaten: Süd 8°35’58.93 Ost 115°15’06.79
Gleich neben dem riesigen Birdpark liegt der etwas kleinere Reptilepark, ebenfalls inmitten saftiger tropischer Vegetation.
Hier finden sich neben den indonesischen Reptilien wie dem Komodowaran, Krokodilen und einer 8 Meter langen Python-Schlange auch ausländische Tiere. Darunter Kobras, viele weitere Schlangenarten und Echsen.
Einige davon kann man gegen eine geringe Gebühr sogar auf den Arm nehmen, wenn man den Mut dazu hat.
Geöffnet sind die beiden Parks täglich von 9:00 bis 17:30 Uhr, der Eintritt kostet derzeit US $ 21.5 + 10 % Service charge für Erwachsene und US $ 10.5 + 10 % service charge für Kinder.