Sicherheit auf Bali

Bali gilt trotz einiger Terroranschläge in der Vergangenheit als sicheres Reiseziel. Momentan (Stand April 2013) gibt es seitens des auswärtigen Amtes keinerlei Reisewarnungen, die Wahrscheinlichkeit terroristischer Anschläge ist auch nicht größer als in Deutschland, zumal die Kontrollen speziell an den touristisch stark frequentierten Orten massiv verschärft wurden.
[info align=“right“]Weitere Infos:

Weitere Informationen und die Lage in ganz Indonesien und den anderen Inseln, siehe: Übersicht Indonesien

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Von politischen Demonstrationen und großen Menschenmengen sollten Sie sich dennoch sicherheitshalber fernhalten.

Diebstahl

In den größeren Städten und in den Ferienorten kann es zu Taschendiebstählen kommen, wie in allen anderen Touristengebieten dieses Planeten auch.

So lange Sie als Tourist den Jahreslohn eines Einheimischen in der Tasche herumtragen, sind Sie halt ein bevorzugtes Ziel für Taschendiebe.

 Gepäck und Geldbörse sollten Sie also nicht aus den Augen lassen, Bargeld sollte reduziert und wenn gerade nicht benötigt im Hotelsafe aufbewahrt werden.

Travellerschecks sind sicherer, werden aber nicht überall eingelöst. Ansonsten kann häufig mit Kredit- oder EC-Karte bezahlt oder Geld am Automaten abgehoben werden. Gerade in den Touristenorten gibt es an jeder Ecke Geldautomaten verschiedener Banken.

In Hotels lagern Sie Ihre Wertsachen lieber nicht in der Nähe der Fenster, Diebe haben nicht nur lange Finger sondern auch lange Arme. Ansonsten sind keine anderen Sicherheitsvorkehrungen notwendig als in jedem anderen Touristengebiet dieser Erde. Mit etwas Umsicht, wird Ihnen nichts passieren.

Drogen

Drogenbesitz und Drogenhandel sind in Indonesien streng verboten und werden mit drakonischen Strafen bis hin zur Todesstrafe geahndet. Das ist auch auf Bali nicht anders, auch wenn einem dort in den Ferienorten durchaus Drogen angeboten werden.

Davon sollten Sie trotz Partylaune die Finger lassen, denn sie machen sich entweder strafbar oder Sie werden über den Tisch gezogen und bekommen nur wirkungslose Kräuter für viel Geld verkauft.

Verkehr auf Bali

Die Fahrzeuge und Straßen entsprechen auf Bali nicht alle dem aus Deutschland gewohntem Standard. Zwar sind die großen Durchgangs- und Umgehungsstraßen gut ausgebaut, aber im Hinterland lässt die Qualität der Fahrbahn schnell nach.

Die Fahrzeuge zum Personentransport oder zur Vermietung benötigen spezielle Papiere und sind an einer silbernen Plakette am Nummernschild erkennbar

. Vor Anmietung muss das Fortbewegungsmittel, wie in jedem anderen Land auch, auf Mängel kontrolliert werden. Die meisten offiziellen Mietwägen sind in sehr gutem Zustand, schwarze Schafe gibt es natürlich auch hier.



Wird Ihnen auf der Strasse ein „Transport“ angeboten, mit welchem Fortbewegungsmittel auch immer, so muss es sich nicht unbedingt um ein zugelassenes Fahrzeug handeln und auch nicht um einen Fahrer der die benötigte Lizenz und Versicherung hat. Etwas Vorsicht ist hier angebracht.

Zudem ist das allgemeine Risikobewusstsein weitaus niedriger als hierzulande. Der Verkehr mutet oft chaotisch an, was für deutsche Autofahrer ungewohnt ist. Besonders Motorradfahrer sind sehr riskant unterwegs. Verkehrsregeln sollten dennoch tunlichst eingehalten werden, mit der Polizei ist nicht zu spaßen.



Unfälle sind häufig, auch Schiffs- und Flugzeugunglücke, in der Straße von Malakka gibt es Fälle von Piraterie. Als Fußgänger sollten Sie sich nicht zu sehr auf die Rücksichtnahme der motorisierten Verkehrsteilnehmer verlassen. Das Überqueren der Straße erfordert auch auf Zebrastreifen ein erhöhtes Maß an Wachsamkeit.

Naturkatastrophen

Auf Bali ist ständig mit unvorhergesehener vulkanischer Aktivität und mit Erdbeben zu rechnen, denn die Insel ist vulkanischen Ursprungs und viele der Vulkane sind noch aktiv. Obwohl die meisten dieser Ereignisse nicht bedrohlich sind, gibt es dennoch einige Verhaltenstipps.

Bei einem Erdbeben ist es ratsam, sich so schnell wie möglich von Gebäuden zu entfernen um nicht darunter begraben oder von umherfliegenden Teilen getroffen zu werden. Ist dies nicht möglich, sollten Sie versuchen unter einer Matratze oder unter einem Tisch Schutz zu finden. Der häufige Tipp, sich in den Türstock zu stellen ist auf Bali nicht ratsam. Die dortige Bauweise kennt keinen Beton-Türsturz, so dass dieser Standort eher Nachteile bringt als Vorteile.

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