Oasis

Weichkoralle auf Riff vor Indonesien

Mit solchen Weichkorallen sind die Riffhänge vor Indonesien dicht besetzt.

Oasis ist ein Tauchplatz vor der Küste des kleinen Fischerdörfchens Sambirenteng an der Nordostküste der Insel Bali. Der Ort ist in Touristenkreisen noch völlig unbekannt, obwohl er in einer wunderschönen Gegend liegt und über einen oft menschenleeren schwarzen Sandstrand verfügt. Bekannt geworden ist der Ort nur in Taucherkreisen durch das Alam Anda Tauchresort und die professionelle Tauchbasis bzw. das Hausriff Alam Anda. Der Tauchspot Oasis liegt nicht weit davon entfernt, nordöstlich vom Resort, bequem in etwa 15 Minuten Bootsfahrt zu erreichen. Ganz in der Nähe liegen noch die Spots Coral Stairs und Angels Canyon.

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In einer Wassertiefe von nur etwa 6 bis maximal 18 Metern befindet sich eine Riffplatte, die mit zahlreichen Blöcken gespickt ist. Sie sind allesamt dicht mit farbenfrohen harten und weichen Korallen bewachsen und durchzogen von kleinen Höhlen und ausgespülten Stellen. Hier lassen sich Geistermuränen, Skorpionfische, grössere Schwärme von Soldaten-, Falter- und Kaiserfische beobachten und mit etwas Geduld bzw. Glück sogar Krötenfische, Schaukelfische und Flügelrossfische.

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Die Sichtweite liegt hier immer so zwischen 15 und 25 Metern, die Strömung ist schwach und das Wasser ist balitypisch warm. So ist der Platz auch für Tauchanfänger geeignet, er bietet aber auch erfahrenen Bali Tauchern und Unterwasserfotografen immer wieder etwas Neues und Aufregendes. Entdeckungsfreudige und erfahrenere Taucher können bei Oasis nach Osten weiter tauchen, immer entlang eines flach abfallenden Hangs. Man kommt vorbei an großen Sandflächen mit unglaublich vielen Röhrenaalen, die neugierig und hungrig ihr Köpfe aus ihren löchern strecken. Ab einer Tiefe von 22 Metern tauchen dann schneeweiße Weichkorallen auf. Die Flächen werden nach Norden hin immer größer und es gesellen sich farbenfrohe Gorgonienfächer bzw. Köcherschwämme dazu. Daran schließt sich ein Feld mit weissen, kugeligen Schleierbäumchen (Pendronephthya mucronata) von bis zu 40 cm Höhe an, die auf dem schwarzen Vulkansand einen tollen Kontrast ergeben.
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Bei etwa 30 Metern Tiefe fällt das Riff steiler ab und es erscheint ein Felsrücken, mit Schwärmen von Wimpelfischen, Füsilieren, Makrelen und Napoleonfischen. Mit etwas Glück trifft man hier aufgrund der etwas stärkeren Strömung auch auf Großfische.

Artikelbild: © Mike Veitch / Shutterstock