Post I / Pos I

Zackenbarsch im Indischen Ozean vor Indonesien

Zackenbarsche werden bis zu 80cm lang und bewohnen zahlreiche Riffe vor Indonesien.

Der Tauchplatz Post I oder Pos I liegt an der Nusa Menjangan in Balis Westen. Er hat seinen Namen von der ganz in der Nähe liegenden Wachstation des Nationalparks Taman Nasional Bali Barat, zu dem die Menjangan Insel gehört. Es gibt hier einen Steg, der eine der wenigen Möglichkeiten darstellt, auf Menjangan an Land zu gehen. All zu viel gibt es dort ohnehin nicht zu sehen, mit Ausnahme des schön restaurierten Tempels der Insel. Diesen sollte man aber nicht unbedingt in der Badehose besuchen, ein großes Handtuch genügt aber zur Not um sich zu bekleiden. Das Tempelinnere (Jeroan) darf wie bei allen Tempeln auf Bali ohnehin nur von gläubigen Hindus betreten werden. Aber über die niedrige Mauer hat man einen guten Einblick.

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Der Grund des Tauchplatzes ist überwiegend sandig und fällt auf nur 16 bis 18 Meter ab. Man befindet sich hier genau im Kanal zwischen Bali und Menjangan, der Sandhang ist quasi die Verbindung von Menjangan und Bali. Die Strömung kann also schon mal etwas stärker werden, die Sichtweite ist aber recht gut und so ist der Tauchplatz durchaus auch für Anfänger geeignet. Der allerbeste Tauchplatz der Gegend ist das hier zwar nicht, aber man kann gut schnorcheln und sich ein wenig erholen, bevor es wieder in die Tiefe geht.

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In östlicher Richtung ziehen sich die Korallen bis ans Ufer mit den Mangroven. Dort finden sich zahllose kleinere Fische und sonstige Riffbewohner. Man hat hier zuweilen die Chance Großfische wie Zackenbarsche, Napoleonfische, Haie und Mantarochen zu sehen. Speziell während der Regenzeit ist das Tauchen an Balis Menjanganinsel sehr abwechslungsreich. Westlich gelangt man weiter in den Kanal zwischen den Inseln, mit teilweise recht starker Strömung und viel Sand. Hier geht es auch zum Tauchplatz Eel Garden.
[info align=“right“]Weitere Infos:

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Er hat seinen Namen von einem Feld mit hunderten von Röhrenaalen, das man hier findet. Diese recken sich, wenn man ihnen nicht zu nahe kommt, hungrig nach Beute, die mit der Strömung vorbeigetrieben wird. Kommt man ihnen zu nahe, ziehen sie sich langsam in ihre Höhlen zurück.

Artikelbild: © kaohanui / Shutterstock