Die Zeremonien auf Bali

Die Zeremonien auf Bali
Solche Zeremonien finden auf Bali regelmäßig an den Feiertagen statt

Grundsätzlich lassen sich die Zeremonien in Offizielle und Private einteilen. Die Offiziellen werden von allen Menschen zu gleicher Zeit vollzogen. Dazu gehören Tempelbesuche, rituelle Feiertage wie Galungan / Kuningan, das balinisesche Neujahrsfest Nyepi oder OggoOggo, der Tag nach Neujahr, an dem die Dämonen über die Insel fliegen. Nicht weniger wichtig sind die persönlichen Rituale und Initiationen, die ein wichtiger Bestandteil im Leben der Balinesen sind. Die Vorbereitungen zu den Zeremonien, welche im eigenen Haus abgehalten werden, beinhalten fast immer die gleichen Aktionen: Das Haus und der Hof wird gründlich gesäubert, bestuhlt und dekoriert.

Ein oder mehrere Gamelanorchester, je nach Größe der Festlichkeit und des Geldbeutels, werden bestellt, welche nicht nur während der Rituale selbst, sondern auch die übrige Zeit hindurch die Gäste mit Musik erfreuen. Ein großer Aufwand wird für das Essen betrieben. Meist werden 40−60 Gäste geladen, die sich aus der weitverzweigten Familie selbst, auf Freunde und Bekannte und wichtigen Persönlichkeiten des Dorfes belaufen. Die Musikanten, etwaige Tänzer sowie der Priester und dessen Gehilfen werden ebenso versorgt, sodass die Zubereitung des Mahls viel Zeit in Anspruch nimmt, wozu jede helfende Hand gebraucht wird. Daneben werden die nötigen Opfergaben vorbereitet, die oft von der Familie selbst aus Palmblattstreifen und Bananenblättern geflochten und mit Blumen, Reis und Räucherstäbchen bestückt werden.

Bei den kleineren Festen wird eher im engeren Kreis der Familie gefeiert, hier fallen die Vorbereitungen auch nicht so großzügig aus, obwohl selbst dann meist nicht weniger als 20 Angehörige zugegen sind. Gemessen an dem oft nicht vorhandenen oder spärlichen Einkommen der Familien auf Bali bedeuten die großen Zeremonien wie die 3−Monats−Zeremonie, Hochzeit und Verbrennung einen erheblichen Aufwand an finanziellen Mitteln. Nicht selten verschulden sich die Menschen über zwei bis drei Generationen, um die von der Religion vorgeschriebenen Rituale angemessen begehen zu können. Doch die Menschen leben so sehr in der Gegenwart, dass dieser Umstand erst dann realisiert wird, wenn die Zeit für die erste Rate gekommen ist. Bis dahin wird der Tradition gefolgt und den Göttern ein Wohlgefallen!

Kindheitszeremonien

Diese Zeremonien beginnen mit der Ersten kurz nach der Geburt, zu der ein Priester anwesend ist um dem Neugeborenen die Nabelschnur zu durchtrennen und es anschließend mit Segnungen vor Dämonen zu schützen. Nach 1 Monat und 7 Tagen wird in einer zweiten, kleineren Zeremonie dem Säugling ein temporärer Name gegeben, um die Dämonen zu verwirren. So werden sie abgehalten von dem Kind Besitz zu ergreifen. Das bereits dritte Ritual ist die 3−Monats−Zeremonie, welche nicht zwingend genau 90 Tage nach der Geburt erfolgt, sondern sich wiederum aus dem balinesischen Kalender errechnet.

Die eigentliche Zeremonie wird vom Priester vollzogen, der dem Säugling kupferne oder silberne Ringe um Hand− und Fußgelenke anpasst. Nun bekommt das Kind seinen wirklichen Namen. Die vierte Zeremonie erfolgt sechs Monate nach der Geburt. Nun wird das Kind das erste Mal auf den Erdboden gesetzt, oft werden die Haare rasiert und der Priester begeht eine Art Zukunftsschau, ob dem jüngsten Familienmitglied Glück im Leben beschieden ist − oder nicht. Bei einer kleinen Feierlichkeit zum 18 Monat wird das Kind noch einmal gesegnet und die Aufmerksamkeit der Götter zu seinem Schutz wird erbeten. Mit dieser letzten Zeremonie schließen die Rituale für die Kindheit ab.

Erwachseneninitiationen

Im Erwachsenenalter gibt es für die Balinesen drei weitere Zeremonien, welche mit viel Sorgfalt und Aufwand begangen werden:

Die Zahnfeilung

Diese wichtige Zeremonie beinhaltet verschiedene Aspekte, die das Leben eines Nativen nachhaltig beeinflussen: Sie impliziert den Abschluss der Kindheit, gleichzeitig den Übergang zum Erwachsen sein und somit zum heiratsfähigen Alter. Mit der Feilung übernimmt der Mensch vor den Göttern die volle Verantwortung für seine Taten und Gedanken, für die Ausrichtung seines Lebens und das Dienen der Götter. Für diese Zeremonie spart die Familie oft viele Jahre. Aufwand und Kosten sind verhältnismäßig hoch und es ist nicht selten der Fall, dass alle im Durchschnitt 4−6 Kinder der Familie zugleich die Feilung bekommen. Es kommt vor dass der Älteste Sohn mit ca. 25 Jahren ebenso wie seine jüngste Schwester mit 8 Jahren vor dem Priester stehen.

Die Zeremonie beginnt mit der Einkleidung der Anwärter: Frauen wie Männer werden in prächtige Gewänder gekleidet, welche bestimmte Farben, Schärpen und Wickelungen haben. Es ist ein Überfluss an bunter Leuchtkraft, schillernden Stoffen, Verzierungen und Kopfschmuck. Ein Genuss für das Auge, die wunderschönen Menschen zu sehen. Im Beisein der übrigen Familie und Freunde beginnen danach die rituellen Gebete unter Obhut des Priesters in der Mitte des häuslichen Hofes. Für jedes der Kinder sind reich geschmückte Opfergaben und Darbietungen bereitgestellt, auch geschlachtete Küken und Hühner dürfen nicht fehlen. Der Reihe nach wird ein kleiner Kreis begangen, die Opfergabe in der Mitte abgelegt und zum Abschluss tritt der Betende darauf, wobei es wichtig ist das inliegende Ei zu zertreten. Dann werden alle vom Priester gesegnet.

Es ist spürbar, wie aufgeregt die Betreffenden sind, viel Kichern, hastiges Tuscheln und kurze Unterhaltungen helfen die größte Spannung zu nehmen, welche im Hinblick auf das Kommende immer mehr zunimmt. Die Feilung selbst steht an, zu der sich der Jeweilige auf ein reich geschmücktes Lager legt. Der Priester segnet die Feilen und die Priesterin, welche verzierte Kokosnüsse bereithält die einen traditionellen Trank zur Mundspülung enthalten, ist zugegen. Das Gamelanorchester blüht auf in seiner ekstatisch anmutenden Musik. Sobald der Liegende bis zum Hals mit einem Tuch bedeckt ist und den Mund öffnet setzt der Priester die Feile an und feilt alle Zähne auf gleiche Höhe ab, gemessen an den Backenzähnen. Besonders an den Eckzähnen verweilt er länger. Es ist wichtig dass diese besonders sorgfältig gefeilt werden, denn sie symbolisieren im unbehandeltem Zustand die Haken, an denen sich das „böse“ Karma, oder die Unarten festhalten: Gier, Neid, Gottlosigkeit, Unaufrichtigkeit und Rücksichtslosigkeit.

Des Öfteren kann man die Hände und Arme unter dem Tuch zucken sehen, alle Konzentration des Befeilten ist völlig auf den Akt des Priesters gerichtet. Immer wieder wird eine kurze Pause gewährt, in der aus der bereitgehaltenen Kokosnuss getrunken und ausgespuckt wird. Ist die Prozedur vorüber, erhebt sich der nun Erwachsene um dem Nächsten Platz zu machen. Es sei angemerkt, dass die Betreffenden nach der Feilung offensichtlich keine Tendenz zu Späßen verspüren. Sie sind sehr darauf bedacht den Mund geschlossen zu halten, da auch der geringste Luftzug ein mehr als unangenehmes Gefühl bereitet. Die Feilung wird ohne irgendeine Art von örtlicher Betäubung vollzogen und die Nerven liegen frei, bis sie sich zurückgezogen haben und die Zähne wieder völlig von Schmelz umschlossen sind. Das dauert mitunter bis zu vier Wochen, in denen sie empfindlich auf heiße oder kalte Getränke, Zucker und harte Speisen reagieren.

Die Feier an sich geht bis in die Nacht, meist wechseln sich mehrere Orchester ab. Ein faszinierendes Erlebnis für alle Anwesenden, doch mit Sicherheit ein beeindruckendes für diejenigen, die es vollzogen haben! In manchen Orten Balis wird die eigentliche Feilung vom Priester nur angedeutet, traditionellerweise werden die Zähne wirklich gefeilt, was sich leicht ansehen lässt, sobald ein Balinese lächelt. Und dieses Lächeln ist ein wahrhaft ebenmäßiges.

Und nun auf zur Braut− und Bräutigamschau!

Die balinesische Hochzeit

Einer traditionellen Hochzeit geht wie in Europa ein Behördengang zum Dorfmeister voraus, welcher eine Heirat amtlich registriert. Für die Einheimischen jedoch hat dies einen weit geringeren Stellenwert als die eigentliche Zeremonie. In vielen ländlichen Regionen außerhalb der größeren Städte werden noch oft die Ehen von den Eltern arrangiert, so wie es die Tradition im Grunde verlangt. Glücklicherweise liberalisiert sich diese Haltung immer mehr, über die Wahl des Partners wird zwar meist noch innerhalb der Familie diskutiert, aber in den meisten Fällen zugestimmt. In diesem drei Tage andauerndem Spektakel findet am ersten Tag die eigentliche Heirat vor dem Priester statt, welche im Kreis der Familien in der Nähe des Haustempels vollzogen wird. Da die Frau in die Familie des Mannes ein heiratet und in Zukunft auch dort lebt, wird die gesamte Feier in dessen Elternhaus abgehalten.

Beide Familien richten das Fest aus, wobei offiziell die Frau als Jungfrau in die Ehe gehen sollte, oft jedoch erst (oder auch nur dann) geheiratet wird wenn sicher ist dass sich die Frau in „froher Erwartung“ befindet. Das Brautpaar ist in kostbare, goldbedruckte und farbenprächtige Sarongs, Schärpen und Bänder gekleidet, prächtig anzusehen! Die Braut trägt zudem eine Art Krone auf dem Kopf, das meist üppige Haar kunstvoll frisiert. Der gesamte erste Tag ist ganz auf die Zeremonie ausgerichtet, auch Gebete und Fürsprachen auf eine glückliche Ehe und Zukunft seitens der Angehörigen fehlen nicht. Während der ersten zwei Tage wird für reichliches Essen und Unterhaltung gesorgt, die obligatorischen Gamelanorchester leisten angemessene Untermalung, zu der am zweiten Tag zur Erheiterung der Gäste auch spezielle Tänze gehören.

Fast den gesamten zweiten Tag über kommen und gehen ständig Freunde und Bekannte, Nachbarn und offizielle Vertreter des Dorfes. Das Brautpaar erwartet sitzend in der Nähe des Eingangs die eintreffenden Gäste, um sich daraufhin zu erheben, ihnen entgegenzutreten um sie einzeln zu begrüßen und deren Glückwünsche entgegen zu nehmen. Der dritte Tag ist den Freunden des Brautpaares gewidmet, welche sich in ihren Besuchen ab dem frühen Nachmittag abwechseln. In eher legerer Atmosphäre, gelöst durch etliche Gläser Arrak, wird wie am zweiten Tag wird auch hier jeder Einzelne willkommen geheißen, wiederum wird Essen gereicht, nur die Karaokeanlage hat nun das traditionelle Orchester abgelöst.

Spätestens am Abend dieses Tages gewinnt man den Eindruck eines völlig erschöpften, noch immer mit stoischer Haltung und mittlerweile chronischem Lächeln die Gäste begrüßenden Paares. Während die Freunde nun nicht in zeremonieller Kleidung erscheinen, ist es den frisch vermählten noch immer nicht vergönnt ihre prachtvollen Gewänder in bequemeres Outfit zu wechseln. Die Hochzeit ist vorüber wenn der letzte Gast das Anwesen verlassen hat, ob die Brautpaare an Ort und Stelle vor Erschöpfung einschlafen oder ins Haus getragen werden ist bis jetzt noch nicht überliefert. Die Einrichtung der Großfamilie besteht auch heutzutage noch, oft wohnen 4 Generationen unter einem Dach. Insofern ist eine Heirat immer eine Angelegenheit welche die gesamte Familie betrifft und aus diesem Grunde zur Zufriedenheit aller behandelt wird.

Ngaben − Die Verbrennung

Die wahrscheinlich als wichtigste empfundene aller Zeremonien nach dem Tod eines Familienmitgliedes ist die traditionelle Verbrennung. Um die Seele des Verstorbenen „freizugeben“, dass sie die Möglichkeit hat wieder in anderer Gestalt zu reinkarnieren, werden die Körper der verstorbenen auf Bali verbrannt. Ist es für eine Familie nicht möglich eine Verbrennung zu finanzieren, welche durchaus mehr als die doppelten Kosten einer Hochzeit beträgt, wird der Körper solange begraben bis es den Angehörigen möglich ist die Verbrennung nachzuholen. Bis dahin bleibt die Seele am Körper haften, durch die Wirkung des Feuers wird diese Verbindung aufgelöst.

Grundsätzlich ist aus Sicht der balinesischen Hindus der Tod ein erfreuliches Geschehnis: der Seele wird in ihrer Unsterblichkeit die Möglichkeit zu Erneuerung der materiellen Hülle gegeben. Der Vorgang ist ein ganz natürlicher, welcher zum Rad des Lebens gehört. Sicherlich empfinden die Menschen Trauer, doch der natürliche Umgang mit dem Tod lässt die darauf folgende Verbrennung nicht in bedrückter, pietätvoller Stimmung erscheinen. Das wird auch offensichtlich an Eisverkäufern und fahrenden Suppenständen, welche dem Umzug folgen, welche die Teilhabenden am Verbrennungsplatz verköstigen. Auch für Erfrischungsgetränke und Zigaretten von fliegenden Händlern ist gesorgt.

(Die folgende Schilderung wird dem einen oder anderen Leser vielleicht seltsam anmuten, diese Zeremonie ist der einer europäischen Bestattung in einigen Punkten diametral entgegengesetzt, bedenkt man den Umstand der klimatischen Verhältnisse, die innere Haltung der Betroffenen oder nicht vorhandene Bestimmungen zum Umweltschutz … ) Stirbt ein Familienmitglied so wird dieses in einem Raum des Hauses in entsprechend gefärbten Tüchern auf ein Lager gebettet, um den Angehörigen die Möglichkeit zu geben sich zu verabschieden. Die meist weit verstreut wohnende Familie, die zum Teil auch auf anderen Inseln lebt, wird verständigt und deren Eintreffen erwartet. Das kann etliche Tage dauern, auch dem Kalender nach muss ein günstiger Zeitpunkt für die Verbrennung gefunden werden.

Während der ersten drei Tage sorgt die Familie für eine ausreichende Menge Eis, welches ständig um den Verstorbenen platziert wird, danach wird auf Formalin zurückgegriffen, um den natürlichen Verlauf bis zur Verbrennung einzudämmen. In dieser Zeit wird wiederum Haus und Hof für Gäste bereitet, nur fehlt diesmal die musikalische Untermalung und die bunte Dekoration. Auch für Essen wird gesorgt, dieses ist aus gegebenem Anlass von anderer Qualität als beispielsweise bei einer Hochzeit: Die Fleischspieße weisen kleine Knöchel auf, die Speisen an sich sind kaum gewürzt und wenig wohlschmeckend, um die Besucher an die eigene Vergänglichkeit zu erinnern.

Die Zeit des Abschiednehmens wird auch für die Vorbereitungen der Verbrennung genutzt. Es werden zwei Särge gefertigt und − wenn es finanziell möglich ist − ein meist überlebensgroßes Abbild eines Stieres, welcher ebenfalls rituell verbrannt wird. Ist der vom Priester richtige Zeitpunkt bestimmt, sammeln sich die Familie sowie Freunde und Bekannte. Die Farben der zeremoniellen Kleider sind nun eher gedeckt, reichen von Schwarz zu braun oder beige. In jedem Dorf gibt es einen Verbrennungsplatz, zu dem sich der gesamte Zug in Bewegung setzt, was nicht selten einige Kilometer Fußmarsch mit einschließt. An der Spitze der Prozession wird der erste Sarg getragen, welcher nichts enthält. Die Träger ziehen und zerren diesen hin und her, lassen ihn auf und ab hüpfen, gehen sogar einige Schritte rückwärts um im Anschluss wieder nach vorne zu eilen.

Dies soll die Aufmerksamkeit der Dämonen, welche an der Seele des Verstorbenen Interesse haben und sie besitzen wollen auf, diesen leeren Sarg lenken. So abgelenkt sehen sie von dem in einigem Abstand folgenden eigentlichen Sarg ab, in dem der Verstorbene getragen wird. Auf diesem sitzt meist ein Kind der Familie. Zwischen den Särgen geht nun auch ein Gamelanorchester, darunter Angehörige und Freunde. Der Priester folgt nach dem zweiten Sarg, oft mit einem Fahrrad, an dem ein Megafon mit Kassettenrecorder befestigt ist, um die angemessenen Gebete während der Prozession für alle hörbar zu machen. Die Menschen, welche den Zug begleiten folgen keiner bestimmten Gangart, sie überholen einander, tauschen sich aus, begrüßen sich freudig, scherzen bisweilen und unterhalten sich.

Viele sehen sich nach langer Zeit das erste Mal wieder, Neuigkeiten werden ausgetauscht und alltägliche Dinge besprochen. Je nach Bekanntheit und Beliebtheitsgrad des Verstorbenen kann eine solche Prozession etliche hundert Meter betragen, wobei an deren Ende nicht selten viele auf Motorrädern folgen. Am Verbrennungsplatz angekommen wird der völlig von Tüchern umwickelte Leichnam aus dem Sarg gehoben und auf ein vorbereitetes Holzlager gelegt. Die Zeremonie des Priesters beginnt, die im Kreis versammelten Anwesenden beten, legen Opfergaben ab und verbrennen Räucherwerk. Mit Abschluss des Rituals wird auf ein Zeichen des Priesters mit Hilfe einer großen Propangasflasche und einem langen Brenner das Feuer auf den Holzstoß eröffnet.
[info align=“right“] Text:

Susanne Guckenberger Bali Oase Resort

[/info]
Hat nach ein paar Stunden das Feuer seine Aufgabe größtenteils vollbracht zerstreut sich die Menge der Zuschauer, einige bleiben am Platz um die Flammen am ausgehen zu hindern, kehren auch die nächsten zwei Tage zu diesem Ort zurück um sicher zu stellen, dass nichts zurückbleibt.

Teilhabende Eltern richten während der Verbrennung die Aufmerksamkeit ihrer Kinder auf das brennende Bündel, um ihnen den natürlichen Verlauf des Lebens und des Todes nahe zu bringen, halten sie dazu an wahrzunehmen dass da nur eine ehemals belebte Hülle verbrennt.